Lücke im Lebenslauf – Was tun?
Dez 08
Der Lebenslauf, der jeder Bewerbung beigefügt wird, soll möglichst lückenlos sein. Das gelingt leider nicht immer. Zeiten der Arbeitslosigkeit, die im Lebenslauf erwähnt werden, können jedoch so beschrieben werden, dass sie diesen nicht negativ beeinflussen. Als Grundregel gilt: Die Zeiten der Aus- und Fortbildung sowie der Beschäftigung sollen im Lebenslauf deutlich überwiegen.
Es kommt darauf an, wie lange die Zeit der Arbeitslosigkeit war und wie lange sie schon zurückliegt. Sehr kurze Ausfallzeiten oder Zeiten, die sehr lange zurückliegen, können weggelassen, umbenannt oder kaschiert werden. Ist der Lebenslauf so aufgebaut, dass er in Bereiche wie z.B. “Aus- und Fortbildung” und “Berufspraxis” gegliedert ist, fallen kurze Fehlzeiten nicht auf. Kurze Zeiten lassen sich auch gut mit Begriffen wie “Berufliche Neuorientierung” oder “Bewerbungsphase” umschreiben.
War die Kündigung, die die Arbeitslosigkeit verursacht hat, betriebsbedingt, kann dies bedenkenlos erwähnt werden. Hier ist es empfehlenswert, wenn man Fortbildungen angeben kann, beispielweise den Besuch eines Sprachkurses, der dem Arbeitssuchenden berufliche Vorteile bringt. Auch die Ausübung eines Nebenjobs und der Einsatz in einer ehrenamtlichen Tätigkeit während der Arbeitlosigkeit bringen im Lebenslauf Vorteile.
Schliesslich gibt es noch die Möglichkeit, Lückenfüller zu verwenden. Dies sind zum Beispiel “Pflege eines Angehörigen”, “Aufenthalte im Ausland” und dergleichen. Es ist aber wichtig, dass diese Tätigkeiten und Erklärungen nachvollziehbar sind. Denn der Lebenslauf soll nicht nur Aufschluss über die Ausbildung, Berufspraxis und aktuelle Situation des Bewerbers geben, sondern auch authentisch sein.


Aufschlussreicher Post. Kann nicht schaden, sich damit detailierter zu befassen. Werde sicher die nächsten Artikel lesen.