Jobsuche leicht gemacht

Okt 31

Wichtig ist es, einen Fuß in die Tür zu bekommen, das wusste schon die Generation vor uns. Auch zurzeit bewerben sich viele um einen Job, der ihren Ansprüchen und Vorstellungen gerecht werden soll. Ob nach dem Abschluss des Studiums, ein Jobwechsel oder familiäre Veränderungen, die Stellensuche geht weiter. Für viele läuft sie jedoch nicht immer befriedigend ab. Worin liegt dies begründet?

Zwar gibt es heute so viele Stellen wie noch nie, doch einige Bewerber machen bei der Stellenwahl typische Fehler. Nicht wenige benehmen sich bei der Stellensuche wie Poker Stars und verlangen hohe Einstiegsgehälter und andere Zusatzleistungen und Vergünstigungen. Zwar kann der gewisse Funken Selbstvertrauen nicht schaden und man sollte seine Ansprüche kennen, doch nicht immer ist es klug, bei der Stellensuche hoch zu pokern.

Die erste Orientierung beginnt mit einer Bestandaufnahme. Sich zu fragen, was man gut kann, und welche Fähigkeiten man einbringen möchte, dies ist ein erster Schritt. Denn gewinnen sollen beide, Unternehmen und Angestellter. Das eigene Potenzial mit Stellenangeboten abzugleichen, bewahrt davor, unrealistische Vorstellungen zu entwickeln. Umso mehr der Bewerber mitbringt, ob Berufserfahrungen, Wissen oder Kreativität umso mehr Ansprüche darf er natürlich stellen. Dennoch sollten diese immer auch erfüllbar sein und auf dem Prüfstand stehen, wenn es darum geht, einen Job zu finden. Wer sich aus einer sicheren Position heraus bewirbt, hat hier mehr Spielraum, als jemand der dringend einen neuen Job sucht.

Durch den momentanen Aufschwung in der Wirtschaft sind Arbeitsplätze unbesetzt und Stellenangebote beweisen es, der Bedarf ist da. Jeder Schulabgänger kann eine Lehrstelle bekommen, wenn auch nicht immer die Wunschausbildung. Und auch Arbeitssuchende können einen entsprechenden Job finden. Doch Kompromisse sind erforderlich. Das Wunschgehalt ist oft nicht das Gehalt, das zu Anfang geboten wird. Und auch die Verantwortung einer Tätigkeit steigt erst im Laufe der Zeit. Wichtig ist es dennoch, Angebote anzunehmen und nach einer Einarbeitungszeit mit dem Chef neu zu verhandeln. In großen Firmen ist es darüber hinaus nicht unüblich, dass sich Mitarbeiter auf hausinterne Stellenausschreibungen bewerben. So kann man vielleicht doch noch seinen Wunscharbeitsplatz bekleiden, wenn man die nötige Geduld mitbringt und flexibel ist. Dafür ist es wichtig, über den sogenannten Tellerrand hinauszuschauen und auch Alternativen für sich zu entdecken.