Heutzutage zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, ist schwieriger als je zuvor. Allerdings ist es nicht unmöglich. Auf eine offene Stelle kommen meist Hunderte Bewerber, zu einem Gespräch schafft es nur ein Bruchteil. Sollten Sie unter den Glücklichen sein, dann sind Sie „in it to win it“!
Noch nie war die Konkurrenz grösser
Die Konkurrenz ist unsagbar gross in der heutigen Zeit, da zählen die kleinen Unterschiede. Jeder ist top auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet, kennt die perfekten Antworten zu „Wieso sollte ich Sie einstellen?“, „Was sind Ihre Schwächen?“ und „Was reizt Sie an diesem Job?“ auswendig. Hier kommt es auf die Details an. Sie müssen sich von der Menge abheben. Seien Sie einen Schritt voraus. Kleiden Sie sich als wären Sie bereits einer vom Team.
Sehen Sie so aus wie Ihren zukünftigen Kollegen
Es ist nicht neu, dass die Wahl des Outfits für das Bewerbungsgespräch, von grosser Bedeutung ist. Was jedoch neu ist, ist das Wissen, dass wenn dieses Outfit das der Angestellten entspricht, dies unterbewusst einen sehr positiven Eindruck macht.
Hier ist es also ratsam, vor dem Vorstellungsgespräch sich einmal in der Firma umzuschauen. Machen Sie sich ein Bild von dem durschnittlichen Kleidungsstil der Arbeitnehmer. Tragen die Frauen Röcke, Hosen oder doch eher Kleider? Sind die Schuhe mit Absatz oder eher flach? Welche Farben dominieren? Welche Farbe hat das Markenzeichen des Unternehmens? Setzen sie somit gezielte Akzente.
Fakt ist auch, sie müssen sich in Ihrem Outfit wohlfühlen, das verleiht Selbstsicherheit. Somit strahlen Sie diese Eigenschaft auch aus und Ihr Gegenüber wird dies positiv auffassen. Ein gesundes Selbstbewusstsein ist eine wichtige Soft Skill, die bei Arbeitgebern gern gesehen ist.
Fachkompetenz allein, reicht längst nicht mehr aus
Neben Ihrem äusseren Erscheinungsbild, spielen interpersonelle, sowie auch intrapersonelle Fähigkeiten eine wichtige Rolle. Zusammengefasst spricht man hier von „emotionaler Intelligenz“. Untersuchungen haben ergeben, dass Arbeitgeber nicht mehr nur noch auf hohe Fachkompetenz setzen, sondern vermehrt auf die Soft Skills der emotionalen Intelligenz achten.
Was ist emotionale Intelligenz?
Es war Daniel Goleman der Mitte der Neunziger diesen Begriff geprägt hat. Er beschreibt es, als eine Fähigkeit die eigenen Emotionen, sowie auch die Emotionen anderer wahrzunehmen, diese zu verstehen, sie angemessen zu handhaben und anderen so zu akzeptieren wie sie sind.
Emotionale Intelligenz ist nicht angeboren, sie wird geformt durch unserer Sozialisierung und wird somit Teil unserer Identität. Diese Art von Intelligenz ist jedoch erlernbar durch konstruktives Auseinandersetzen mit den eigenen Emotionen. Denn erst wenn wir unsere eigenen Emotionen kennen, uns eingestehen können woher sie kommen und wie wir mit ihnen umgehen müssen um sie kontrollieren zu können, können wir die Emotionen der anderen erkennen, begreifen und akzeptieren.
Warum Emotionale Intelligenz im Beruf wichtig ist
Hier geht es um den richtigen Umgang mit unseren Mitmenschen beziehungsweise mit unseren Kollegen, Vorgesetzten, sowie auch Kunden. Wer über eine hohe emotionale Intelligenz verfügt, der ist ein guter Teamplayer, ist kritikfähig, verständnisvoll und motivationsfähig, kann nicht nur sich selber, sondern auch andere motivieren. Für einen Arbeitgeber verkörpert ein solcher Angestellter ein grosses Potenzial.
Ein gutes Zeichen für emotionale Intelligenz ist, wenn man genauso viel zuhört, wie man mit Reden verbringt. Es geht darum sich auf andere einzulassen und andere zu akzeptieren, wie sie sind. In der Berufswelt sind diese Fähigkeiten unerlässlich. In Vorstellungsgesprächen bekommt man von daher immer öfter die Frage zu hören: “Wie hoch schätzen Sie Ihre Kompromissfähigkeit ein?”.
Seien Sie vorbereitet auf derartige Fragen und beantworten Sie diese ehrlich für sich selber. Sollten Sie mit der Antwort nicht zufrieden sein, dann arbeiten Sie an sich. Lernen Sie Ihre eigene Gefühlswelt kennen und die der anderen. Lernen Sie zu akzeptieren.
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